Jungsein heute – welche Herausforderungen?

Europäisches Jugendseminar in Mulhouse

Seminaire européen de jeunesse

20.-25.Oktober 2014 in Mulhouse (Frankreich)

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50 Jugendliche und junge Erwachsene (zwischen 16 und 25 Jahren) aus Lettland, Spanien, Schweden, Polen, Italien, Frankreich und Deutschland (Kassel) diskutierten aktuelle Fragen aus den Bereichen

–          Bildung

–          Globalisierung (insbesondere TTIP)

–          Soziale Medien

–          Umweltschutz

–          Arbeitslosigkeit

–          Migration und Integration,

die sich im Rahmen der Open Space Konferenz herauskristallisiert hatten.

Am Ende des Projektes stellten Sie ihre Vorschläge Politikern des Conseil General in Colmar und Politikerinnen aus Mulhouse und Europäischem Parlament vor.

IMG_3850 Conseil General Colmar

Hier der Erfahrungsbericht einer Teilnehmerin aus Kassel:

In der Woche vom 20. bis 24. Oktober 2014 fand in Mulhouse eine europäische Jugendbegegnung mit dem Leitthema „Jung sein heute – Welche Herausforderungen?“ statt.

Als ich von diesem Projekt gehört hatte, interessierte ich mich sofort dafür, da es eine Möglichkeit war, neue Erfahrungen zu machen, sich über spannende europäische und zukunftsorientierte Themen auszutauschen und internationale Bekanntschaften zu machen. Aus diesem Grund entschied ich mich relativ spontan für meine Teilnahme.

Bei dem vorherigen Vorbereitungstreffen lernte ich dann die anderen Teilnehmer aus Kassel kennen und wir bekamen weitere Informationen über den Ablauf. Zusätzlich überlegten wir uns schon einmal Themen, die später eventuell in Kleingruppen diskutiert werden könnten.

Ich persönlich interessierte mich besonders für Bildung in Europa und inwiefern sich die verschieden Bildungssysteme unterscheiden beziehungsweise inwiefern man diese verbessern könnte, um sie den Bedürfnissen der jungen Menschen mehr anzupassen.

n Mulhouse angekommen, lernten wir dann bald die Delegierten aus den sechs anderen teilnehmenden Ländern Frankreich, Spanien, Italien, Polen, Lettland und Schweden kennen und machten zunächst unter Anleitung der Moderatorinnen erste Spiele und Aktivitäten. Schnell verschwand deshalb die anfängliche Anspannung und wich der Neugier auf die Erzählungen der anderen jungen Menschen.

Zum Glück gab es eine Diskussionsgruppe, die sich mit dem Thema Bildung beschäftigte, sodass ich die Möglichkeit hatte verschiedenste Meinungen darüber zu hören. In unserer Gruppe fand eine rege und interessante Diskussion statt, deren Ergebnis neue Ideen zu den Bereichen Kindererziehung in Grundschulen, Schule und unterschiedliche Bildungswege sowie die Chancen von jungen Menschen, ihre Träume und Ziele in bestimmten Berufen zu verwirklichen, war.

Neben den täglichen Workshops gab es natürlich noch zahlreiche andere Möglichkeiten zu einem interkulturellen Austausch, den ich persönlich am spannendsten empfand. Zum Beispiel in Pausen, beim Sport oder beim Erkunden von Mulhouse entwickelten sich schnell Sympathien und wir sprachen viel über Unterschiede und Gemeinsamkeiten unserer Herkunftsländern oder aber über

persönlich Interessen und Hobbies.

Die Sprachbarriere bereitete so gut wie gar keine Probleme, da alle gut Englisch sprachen und auch bei kleinen sprachlichen Schwierigkeiten verständnisvoll für die Fehler ihres Gegenübers waren. Ich persönliche hatte auch die Gelegenheit, mein Französisch anzuwenden, sei es in der Stadt beim Einkaufen im Dialog mit den Einwohnern oder aber beim Übersetzen oder Dolmetschen bestimmter Dinge für die Teilnehmer, die kein Französisch sprachen.

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Ein besonderer Programmpunkt war der Besuch des „conseil générale“ am vorletzten Tag, bei dem wir unsere erarbeiteten Ergebnisse lokalen Politikern präsentieren und erläutern konnten. Leider war dieses Treffen sehr einseitig, da die Politiker sich hauptsächlich auf die Situation in Frankreich bezogen, wohingegen wir uns mit europaübergreifenden Problematiken beschäftigt hatten. Folglich gingen die Politiker nicht wirklich auf uns ein, sondern trugen lediglich ihre eigenen Standpunkte vor.

Am Abend des gleichen Tages konnten wir unsere Ergebnisse (auch artistisch) noch einmal anderen Politikerinnen vorstellen. Darunter war auch die italienische Europaabgeordnete Elly Schleim, die sehr engagiert und verständnisvoll reagierte und zudem auch tolle neue Denkansätze mit einbrachte.

Dieser Abend war deshalb wirklich ein voller Erfolg!

Im Großen und Ganzen war die Jugendbegegnung in Mulhouse eine wunderbare Bereicherung auch für mich individuell als Persönlichkeit, die vor allem einen sehr interessanten interkulturellen Austausch mit Menschen, die man sonst niemals kennengelernt hätte, mit sich brachte.

(Marlene Rehbein)

Dieser europäische Jugendseminar wurde organisiert vom Service Jeunesse der Stadt Mulhouse und dem Youth Express Network in Kooperation mit dem Jugendbildungswerk der Stadt Kassel und weiteren Organisationen aus den beteiligten Städten Strängnas (Schweden), Wroclaw (Polen), Riga (Lettland), Belluno (Italien), Murcia (Spanien) und Barcelona (Spanien)

Infos über weitere internationale Jugendprojekte auf

http://www.stadt-kassel.de/prokassel/jugendbegegnungen/

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Anders – na und?

Internationales Tanz-, Theater- und Gesangs-Projekt in Kassel

6109Rapper, Brillenträger, Motorradfahrer, Rechtshänder, Homosexuelle, Blonde, Fleischesser, Muslime, Volleyballspieler, CDU-Wähler, Radiohörer, Dunkelhäutige, Roma, Punks, Nutellalöffler, Discobesucher, Protestanten, Niedersachsen, Italiener, Baunataler, Kaffeetrinker…

Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 15-25 Jahren aus 4 europäischen Ländern fragten, was in verschiedenen Ländern als Abweichung vom gesellschaftlichen Mainstream betrachtet wird. Wie wird in den beteiligten Ländern mit Menschen umgegangen, die anders sind, andere Vorlieben, anderen Glauben, andere Neigungen haben? Welche Verschiedenartigkeiten werden akzeptiert, welche nicht? Warum und wie werden bestimmte Gruppen ausgegrenzt? Warum grenzen sich manche Gruppen von der Mehrheit ab?

Neben dem Blick auf die eigenen Erfahrungen mit ‚Anders Sein‘ (und dem neugierigen Blick auf die Erfahrungen der andern TeilnehmerInnen) hatten die Jugendlichen und jungen Erwachsenen Gelegenheit zu Fragen an Menschen, die üblicher Weise als abweichend, als anders, und zwar als irgendwie problematisch anders, angesehen werden wie z.B. Transsexuelle, Muslime, Frauen mit türkischen Wurzeln. Bei der Migrationsberatung der Caritas berichteten Mitarbeiter über die Schwierigkeiten, die Menschen, die aus ihrer Heimat fliehen mussten, hier in Deutschland bereitet werden. – Viel Stoff für weitere Gespräche der jungen Europäer über Unterschiede und die unterschiedlichen Situationen in den beteiligten Ländern.

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Bühnenshow im DOCK 4

Ihre Eindrücke, Gefühle und bei den verschiedenen Besuchen, Gesprächen und Rollenspielen neu gewonnenen  Informationen zu Verschiedenartigkeit, Minderheiten, Ausgrenzung und Rassismus entwickelten die Teilnehmenden aus Poznan (Polen), Padova (Italien), Huarte (Spanien) und Kassel in Tanz-, Theater- und Gesangs-Workshops unter professioneller Anleitung zu Szenen, Songs und Texten, die am 04.August 2014 in einer öffentlichen Bühnenshow im Kasseler Kulturhaus DOCK 4 vor einem begeisterten Publikum präsentiert wurden.

Wie immer, wenn ausländische Gruppen auf Einladung des Kommunalen Jugendbildungswerkes nach Kassel kommen, wurde auch von den jungen Polen, Italienern und Spaniern mit ihren deutschen GastgeberInnen die Stadt erkundet, der Herkules besucht und ließen sich die Gäste von den Wasserspielen begeistern. An den Abenden wurde manchmal geprobt, gelegentlich aber auch die ein oder andere Kasseler Kneipe besucht, man traf sich im Park und feierte im ‚unten‘.

Die Workshops wurden angeleitet von:

  • Pamela Hering, Kassel (Tanzwerkstatt Kassel) – Tanz
  • Markus Hühn, Kassel (Projekt Purpur) – Theater 1
  • Tobias Krechel, Kassel (Theater Zwei) – Theater 2
  • Anna Żolyniak, Hamburg – Gesang

Das Projekt fand statt vom 25.Juli – 06.August 2014 in Kassel.

Das international Tanz-, Theater- und Gesangsprojekt “Different – so what?” wurde organisiert vom Kommunalen Jugendbildungswerk der Stadt Kassel und dem Kulturnetz Kassel e.V. in Kooperation mit der Kulturförderung der Stadt Kassel, Progetto Giovani Padova, Grupo de Jovenes de Intercambio de Tierra Estella und Forum Kultur Poznan.

Finanziell gefördert wurde das Projekt mit Mitteln des EU-Programms JUGEND IN AKTION, der Well being-Stiftung und der Firma Hübner.

K.-H. Stark

Ausschnitte aus der Bühnenshow findet Ihr hier: Song „Different – so what?“

Some thoughts about being different

Impressionen vom Projekt

Infod zu weiteren Internationalen Jugendprojekten des Jugendbildungswerkes;

www.stadt-kassel.de/prokassel/jugendbegegnungen

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Geschichte live erleben

Jugendbegegnung „100 Jahre Erster Weltkrieg“ anlässlich des Treffens der Staatschefs Deutschlands und Frankreichs vom 31. Juli bis 4. August 2014 in Colmar /Hartmannswillerkopf
Du interessierst dich für Geschichte? Oder Du möchtest endlich mehr über den Ersten Weltkrieg, Erinnerungs- und Friedensarbeit erfahren?
Du hast Lust, künstlerisch tätig zu werden und Dich mit anderen Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus Deutschland und Frankreich auszutauschen, Europa hautnah zu erleben? Dann ist diesesJugendseminar genau richtig für dich!
Im Sommer 2014 jährt sich der Ausbruch des Ersten Weltkrieges zum hundertsten Mal. Das Jahr 2014 ist daher Anlass für eine intensive Gedenkkultur in vielen Ländern Europas. Ein besonderer deutschfranzösischer Akzent dieses Erinnerungsjahres wird auf dem 3. August liegen. Exakt hundert Jahre nach der Kriegserklärung des Deutschen Reiches an die Republik Frankreich werden sich der französische Staatspräsident François Hollande und der deutsche Bundespräsident Joachim Gauck auf dem Hartmannswillerkopf/Vieil-Armand im Südelsass begegnen. Dieser Berg war während des gesamten Krieges hart umkämpft, tausende junge Deutsche und Franzosen ließen hier ihr Leben. Auch heute noch weist das Schlachtfeld die Spuren des Krieges auf, der sich einst dort abspielte.
Wer hätte damals gedacht, dass heute die Bürgerinnen und Bürger dieser von Kriegen und Konflikten geplagten Region an der Zusammensetzung eines demokratisch gewählten gemeinsamen Europäischen Parlaments mitwirken können? Oder dass die neue politische Ordnung, die Union, auf die sich die
Staaten Europas nach einem schmerzvollen Lernprozess geeinigt hatten, sogar mit dem Nobelpreis für Frieden, Versöhnung, Demokratie und Menschenrechte ausgezeichnet würde?
Das Deutsch-Französische Jugendwerk (DJFW) wurde von der „Mission 100. Jahrestag des 1. Weltkriegs“ (Mission du Centenaire) und dem „Comité du Monument National du Hartmannswillerkopf“ darum gebeten, in diesem Rahmen eine Jugendbegegnung zu organisieren. Diese gestaltet das DFJW in
Zusammenarbeit mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge und dem französischen Verband
Fédération nationale des Francas für rund 100 junge Menschen zwischen 16 und 21 Jahren aus Deutschland und Frankreich.
Während des Seminars sollen verschiedene Themenschwerpunkte in Arbeitsgruppen diskutiert und
anschließend künstlerisch umgesetzt werden (Gestaltung einer Graffiti-Wand, Pantomime/Theater,
Video). Ebenso gibt es eine historische Spurensuche.
Höhepunkt der Veranstaltung ist am 3. August die Begegnung der Jugendlichen mit den Staatschefs beider Länder und ein gemeinsamer Austausch sowie die öffentliche Vorstellung der während des Seminars erarbeiteten Ergebnisse. Das DFJW ist bemüht, eine heterogene Gruppe zusammenzustellen, die Veranstaltung steht allen jungen Menschen offen, die dieses Thema interessiert.
Teilnahmebedingungen:
– Interessierte junge Menschen aus Deutschland und Frankreich. Französische Sprachkenntnisse sind wünschenswert, jedoch nicht obligatorisch (eine Übersetzung wird angeboten).
– Neben jungen Menschen zwischen 18 und 21 Jahren können auch Jugendliche zwischen 16 und 18
Jahren in Gruppen bis zu fünf Personen mit einer Begleitperson teilnehmen.
– Anreise nach Colmar am 31.7. bis 18 Uhr; Abreise ab Colmar am 4. August
– Das DFJW übernimmt die Aufenthaltskosten (Unterkunft in Doppel- oder Mehrbettzimmern und Verpflegung) und erstattet auf Vorlage der entsprechenden Belege die Reisekosten (Hin- und Rückreise zum Programmort) per Überweisung bis zu einer maximalen Höhe von 300€.
– Es wird ein Teilnahmebeitrag von 30€ vor Beginn der Veranstaltung erhoben.
Bewerbungen sind noch bis zum 24. Juni 2014 über ein Online-Formular möglich, die Bewerber werden
über ihre Teilnahme bis zum 30. Juni informiert.

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.
Landesverband Hessen
Sandweg 7
60316 Frankfurt/M.
Tel.:  ++49 (0)69 944 907 – 11
Fax.: ++49 (0)69 944 907 – 70

http://www.volksbund.de/nc/meldungen/meldungen-detail/artikel/jetzt-anmelden-dt-frz-jugendseminar-3107-04082014-in-colmar-hartmannswillerkopf.html

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Alltag, Freizeit, Medien – alles inklusiv

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Integratives Bildungsprojekt in Deutschland (Kassel) und Tschechien (Prag und Olomouc)

Im Projekt schauen wir uns verschiedene Aspekte des Alltags im Leben von Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen in Kassel und Nordhessen an, wie z.B. Wohnen, Arbeit, Ausbildung und Freizeit. Das ist ein Teil.

Im zweiten Teil reisen wir in die Tschechische Republik (nach Prag und Olomouc) und treffen dort Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen. Wir fragen sie danach, wie sie wohnen, wo und was sie arbeiten, wo und wie sie ihre Freizeit verbringen.

Darüber, was wir in Nordhessen und in Tschechien über das Leben von Menschen mit und von Menschen ohne Beeinträchtigungen erfahren haben, werden wir  über Radio und Internet berichten.Das ist der dritte Teil dieses Jugend-Projektes: wir produzieren eine Rundfunksendung beim Freien Radio Kassel und gestalten eine Internetseite zu unserem Thema.

Wie läuft das Projekt ab?

Von Juni bis August 2014 treffen wir uns einige Male, um Besuche und Interviews in Nordhessen vorzubereiten und durchzuführen. Die Termine sprechen wir natürlich mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ab.

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Reise nach Prag und Olomouc

Die Reise nach Tschechien findet statt vom 28.08.-06.09.2014 und führt uns nach Prag und Olomouc.

Dort werden wir verschiedene Wohngruppen und Werkstätten besuchen, wir treffen Mitglieder einer Selbstvertretungsgruppe, wir sprechen mit jungen Tschechen mit und ohne Beeinträchtigungen. Wir schauen uns natürlich auch interessante Orte wie die Karlsbrücke und den Hradčin in Prag an, besuchen ein Schwarzlichttheater und erkunden die Altstadt von Olomouc.

Wir werden in Nordhessen wie in Tschechien Aufnahmen für die Rundfunksendung machen und unsere Unternehmungen mit Fotos festhalten. Einige Fotos werden dann auf die neue Internetseite gestellt, damit unsere Berichte über unsere Gespräche dort damit ergänzt werden.

Von September bis Dezember werden wir uns dann wieder ein paar Mal treffen, um die Rundfunksendung und die Internetseite zu gestalten.

Im Dezember oder Januar wird die Sendung beim Freien Radio Kassel ausgestrahlt und die Internetseite freigeschaltet.

Was könnt Ihr also bei diesem Projekt lernen?

  • Ihr lernt einen kleinen Teil von Tschechien kennen,
  • Ihr erfahrt etwas über die Lebensumstände von Menschen       in Tschechien,
  • Ihr könnt Euren  Alltag und Eure Freizeit mit dem Alltag junger Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen in Tschechien vergleichen,
  • Ihr lernt wie Rundfunksendungen gemacht werden und produziert Eure eigene Radioshow,
  • Ihr gestaltet Eure eigene Internetseite zur Reise nach Tschechien und dem Thema ‚Arbeit, Wohnen, Freizeit in Nordhessen und Tschechien
Alter: 16-25 Jahre
Termin Reise nach Tschechien: 28.August – 06.September 2014
Teilnahmebeitrag: 250,00 € (darin enthalten: Treffen in Nordhessen, Reisekosten nach Prag und Olomouc mit Bus oder Zug, Unterbringung und Vollverpflegung in Prag und Olomouc, Eintrittspreise im Rahmen des Programms, Rundfunksendung, Gestaltung der Internetseite)
Veranstalter: Sesam e.V. – Verein zur Realisierung von Ideen junger Menschen in Alltag und Zukunft;
Stadt Kassel, Kommunales Jugendbildungswerk;
Ambulante Hilfen im Alltag aha e.V.
Infos & Anmeldungen: jugendbegegnungen.kassel@web.de
Karl-heinz.stark@kassel.de
Tel.: 0561 787 5148

Weitere und ausführliche Informationen zu diesem gibt es auf

Alltag-Freizeit-Medien, Sesam e.V.

Weitere Informationen zu internationalen Jugendprojekten des Kommunalen Jugendbildungserks der Stadt Kassel findest Du auf

http://www.stadt-kassel.de/prokassel/jugendbegegnungen/

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Workshops Circus Rambazotti

Am Wochenende 08. und 09.03.2014 gibt es wieder einen Circus Workshop für Kinder, ab 8 Jahren, von jeweils 10-15 Uhr Ort: Circus Rambazotti, Ludwig-Erhard-Straße 21, 34131 Kassel Anmeldung: 0561/4444-0, Mail: info@rambazotti.de

Kosten 70 €
Geschwister -20%

Informationen auch unter: www.rambazotti.de

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Jugendwettbewerb rund um den Wald

Ist mir (Urs Frohnes) gerade untergekommen:

Das WALDBOOK (Der Jugendwettbewerb rund um den Wald) von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Bundesverband e.V. (SDW)

Zitat:

Eure Oma erzählt immer von ihren Abenteuern als ind im Wald? Vielleicht war Euer Opa früher Köhler oder Förster und viel im Wald unterwegs oder Eure Uroma hat früher im Wald Beeren gesammelt und daraus Marmelade gemacht?

Das sind Geschichten, die wir suchen!

Fragt Eure Eltern, Großeltern, Tanten, Onkel, Urgroßeltern und wen Ihr sonst noch kennt nach ihren Erlebnisen im Wald und nehmt sie auf! Führt Interviews und macht daraus Film- oder Tonbeiträge, oder schreibt sie auf.

Ihr könnt allein mimachen oder mit Eurer Klasse bzw. Projektgruppe. Ladet sie unter waldbook.de hoch und gewinnt tolle Preise!

Zitat Ende

Der Wettbewerb läuft noch bis 31. Juli 2014!

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Was fressen Vögel bei uns im Winter und sollten wir sie füttern? 15.01.2014

Alle haben schon von Zugvögeln gehört, aber warum „hauen“ manche Vögel im Winter ab und andere bleiben hier? In der Regel liegt es nicht an der Kälte, sondern am fehlenden Futter. Und zwar sind ein großer Teil der Zugvögel Fleischfresser und zwar mit Vorliebe für Insekten, Spinnen, Würmern, Amphibien und Reptilien usw. . Genau diese Tiergruppen entziehen sich aber den Vögeln fast den ganzen Winter lang und daher müssen diese Vögel der Wärme nachfliegen und damit an ihr Futter kommen. Körner-, Früchte- und andere Pflanzen oder Allesfresser unter den Vögeln sparen sich lieber die lange, anstrengende und gefährliche Reise, plustern Ihr Gefieder auf und suchen sich ihr Futter unter erschwerten Bedingungen. Dabei spielen „unaufgeräumte“ Naturgebiete und Waldränder eine große Rolle. Wenn Ihr durch die Gegend geht, könnt Ihr fast überall noch Früchte und Beeren an Bäumen und Büschen finden. Oder Gräserbüschel mit noch vorhandenen Samenkörnern, alles gut gekühlt und damit frisch. Dazu kommen noch die Knospen, die die Blätter und Blüten schon für das nächste Frühjahr enthalten. Einzig eine hohe, geschlossene Schneedecke kann manche der kleineren Vögel nahe an den Hungertod bringen. Aber wann passiert das schon über längere Zeit.

Beeren am Strauch

Beeren am Strauch

Knospe eines Apfelbaums

Knospe eines Apfelbaums

Hagebutten am Busch

Hagebutten am Busch

Beim aktuellen Wetter ist füttern der Vögel also absolut kein Muss, wie auch fast den ganzen Winter lang. Wenn man aber wenig raushängt, kann man bei kälterem Wetter die Wintervögel gezielter beobachten. Aber das macht man dann für sich und nicht für die Vögel! Gegen Ende des Winters, kann man übrigens manche Vögel etwas torkelnd durch die Gegend laufen sehen.^^ das liegt daran, dass viele hängen gebliebenen Früchte gären, also der Fruchtzucker sich in Alkohol umwandelt und bei reichlichem Zuspruch kann der Alkohol auch bei den Vögeln wirken.

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